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Mit Habeck auf die Insel

Es gibt ein Leben nach dem Schweigezwerg

Fahndungsfoto: reuters

Ein Kessel Buntes ist nichts dagegen. Was uns das renommierte und hart recherchierende Polit-Magazin Bunte in seiner aktuellen Ausgabe liefert, ist krasser Stoff. Er geht an die Schmerzgrenze unserer Aufnahmefähigkeit, ja seiten- und zeilenweise geht er sogar darüber hinaus. Die Rede ist vom neuen grünen Klima- und Irgendwas-mit-Wirtschaft-Minister, Robert Krawatte Habeck, der sich derzeit in einer Koalition mit dem roten Schweigezwerg Scholz befindet. „Das Ehepaar“, nein, nicht das Ehepaar Habeck/Scholz, „hat“, so weiß die Bunte, „einen Traum: ein Restaurant auf der Insel Santorin“. Ehefrau Andrea Paluch und Ehemann Robert Habeck wollen demnach, wenn es mit dem Regieren oder der Koalition oder beidem nichts mehr ist, in veganer Küche auf dem griechischen Archipel nahe Kreta machen. Über den weiß Wikipedia: „Auf den alten Dreschplätzen treten heute noch Esel die Fava.“ Die Grundzutat für dieses Bohnenmus und die künftige Geschäftsgrundlage von Habeck und Gattin ist die gelbliche Platterbse, auch Lathyrus clymenum L genannt. Wie das Restaurant heißen soll? Darüber in der Bunten noch nichts. Wie wäre es mit „Bei Robert’s“?

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