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taz🐾sachenAchtsamkeit und Anarchie

Man nennt sie Generation Snowflake. Es sind die Personen der Generation Z, die auch um die späten 90er geboren und mindestens liberal, aber meist links-grün und „woke“ aus Selbstverständlichkeit sind. Es sind jene, die wie alle anderen auch zwischen Krise und Katastrophen aufgewachsen sind, aber ständig drüber reden. Auch wenn der nationale Wohlstand sie weich bettet. In ihren Freundeskreisen ist der Hauptteil in Therapie, aber wenigstens haben sich fast alle Generationen darauf geeinigt, dass das schon okay ist. Die Suche nach dem Okay – der Alltagsstress.

Sophia Fritz schreibt über all das in ihrem Debütwerk „Steine schmeißen“ – ein Dialogfeuerwerk zwischen Achtsamkeit und Anarchie auf einer Silvesterparty in Wien. Sie selbst bezeichnet ihren Roman als „gordischen Knoten an Beziehung und ein Freilichtmuseum von Gefühlen. Lauter Herzen, die so schwer sind vom Schwimmbad, und Tauwettergesichter, die nicht so genau wissen, wohin jetzt“. Und zeichnet dabei das Porträt ihrer Generation – und des Moderators Aron Boks. Im taz Talk sprechen sie gemeinsam über ihr Buch.

Sophia Fritz studierte Drehbuch in München und erarbeitet Serienformate. Für ihre literarischen Kurztexte hat sie zahlreiche Literaturpreise und Stipendien erhalten. „Steine schmeißen“ ist ihr Romandebüt und im Kanon Verlag erschienen.

Aron Boks ist Schriftsteller, Slam-Poet und Journalist, Mitglied des taz Wahlcamp 2021. Sein letztes Buch „Luft nach unten“ erschien 2019.

Wann: Heute, Freitag, 3. Dezember um 17 Uhr

Wo: youtu.be/erEkM2JyeAU

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