was alles nicht fehlt:
Ein Arbeitskampf im Baseball: Weil sich die Major League Baseball mit den Spielern bislang nicht darüber einigen konnten, wie die 10 Milliarden Euro Einnahmen, die der Spielbetrieb generiert, künftig verteilt werden sollen, kommt es zu einem Lockout. Die Spieler dürfen in dieser Zeit keinen Kontakt zu ihren Klubs aufnehmen. Es ist der erste derartige Arbeitskampf seit 1994. Sollten sich die Konfliktparteien nicht bis zu Saisonbeginn im März 2022 einigen, könnte es zu Spielabsagen kommen.
Ein wehrhafter Abwehrspieler: Der brasilianische Fußballer Gabriel vom FC Arsenal hat vor seinem eigenen Haus in London Räuber in die Flucht geschlagen. Das Video einer Überwachungskamera, das den Überfall zeigt, wurde millionenfach geteilt. Gabriel war mit einem Freund nach Hause gekommen. Als die beiden aus dem Auto ausstiegen, wurden sie von zwei maskierten Männern angesprochen. Die Räuber forderten die Autoschlüssel, das Handy und die Uhr von Gabriel. Einer der Maskierten schlug mit einem Baseballschläger in Richtung des Fußballers. Der wich aus und schlug dem Angreifer ins Gesicht. Die Räuber ergriffen daraufhin die Flucht.
Eine Impfdiskussion im Tennissport: Der Sportminister des australischen Bundesstaates Victoria, Martin Pakula, hat auf die Vorwürfe von Srđan Đoković, des Vaters des Weltranglistenersten Novak Đoković, reagiert, der die Coronaregelungen für die Australian Open als „Erpressung“ bezeichnet hatte. Demnach dürfen nur Geimpfte an dem Turnier teilnehmen. Pakula verteidigt die Regelungen. „Ich würde es begrüßen, wenn Đoković antreten würde, aber wenn er sich entscheidet, nicht anzutreten, weil er sich nicht impfen lassen will, ist das seine alleinige Verantwortung“, so Pakula
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen