piwik no script img

MaliIslamisten lassen Nonne frei

In Mali ist eine im Jahr 2017 von Islamisten entführte kolumbianische Nonne freigelassen worden. Gloria Cecilia Narváez traf am Samstag in der Hauptstadt Bamako ein und flog nach Rom weiter. Das Präsidialamt von Mali erklärte, die Freilassung sei „der Höhepunkt von vier Jahren und acht Monaten gemeinsamer Bemühungen mehrerer Geheimdienste“. Die 59-jährige Franziskanerin wurde am 7. Februar 2017 in der Nähe von Koutiala, 400 Kilometer östlich von Bamako, entführt. Sie war dort Missionarin. Nach Angaben einer Mitschwester bot sich Narváez ihren Entführern freiwillig an, als diese zwei jüngere Nonnen entführen wollten. Narváez wurde zeitweise zusammen mit Geiseln aus Europa festgehalten. Aus Verhandlungskreisen erfuhr AFP, dass die Nonne während ihrer Haft nicht misshandelt wurde und den Koran studierte. (afp)

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen