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unterm strich

In Berlin kritisiert der Kultursenator Klaus Lederer die Pläne der Bundesregierung zum Infektionsschutz. Er bezieht sich auf Studien der Aero­solforschung, „dass Kontakte in Innenräumen das größte Risiko für eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 bergen. Bei Aktivitäten unter freiem Himmel ist die Gefahr sehr viel geringer.“ Dass der aktuelle Gesetzentwurf zum Infektionsschutz kulturelle Veranstaltungen pauschal und ohne Unterscheidung zwischen drinnen und draußen gleichermaßen verbietet, ist für ihn nicht nachvollziehbar. Die Gesetzesänderung ließe „ein langwieriges Schaukeln zwischen pauschalen Lockerungen und deren Rücknahme um die Inzidenzmarke 100 erwarten. Umso schwerer wiegt das Fehlen jeglicher Perspektive für Kultur unter freiem Himmel. Open-Air-Veranstaltungen mit beschränkter Teilnehmerzahl, Mindestabstand und Hygieneregeln (AHA-Regeln) sind eine sichere Alternative.“

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