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Heil will Recht auf Homeoffice

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will einen Rechtsanspruch auf mindestens 24 Tage Homeoffice im Jahr schaffen. Das sagte er der Bild am Sonntag. Wenn beide Eltern einen Beruf haben, in dem mobiles Arbeiten machbar ist, könne nach seinem Vorschlag jede Woche abwechselnd ein Elternteil einen Tag von zu Hause arbeiten.

Die 24 Tage möchte Heil als Untergrenze verstanden wissen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten sich darüber hinaus individuell in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen auf mehr Heimarbeit verständigen, sagte er. „Auch im Homeoffice muss irgendwann Feierabend sein“, stellte Heil klar. Bei dem mobilen Arbeiten solle zudem der Weg vom Homeoffice zur Kita oder Schule über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt sein.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Weiß, wies die Pläne zurück. Den Grünen hingegen ist der vorgeschlagene Mindestanspruch von 24 Tagen zu wenig. (epd)

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