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nachrichten

Razzia gegen Drogenhändler*innen

Polizei und Zoll haben eine Aktion gegen Drogenhändler*innen durchgeführt. Wie die Polizei mitteilt, wurden im Verlauf einer Razzia am frühen Mittwochmorgen insgesamt 20 Wohnungen in Bremen und zwei in Niedersachsen durchsucht. Dabei wurden sechs Verdächtige in Untersuchungshaft genommen, sowie Bargeld, Drogen, Waffen und Mobiltelefone beschlagnahmt. Zudem wurden Autos sichergestellt – damit soll eine Vermögensabschöpfung vorbereitet werden. Hintergrund der Aktion sei laut Polizei ein Großverfahren der Staatsanwaltschaft, das sich gegen organisierte Kriminalität richte. Konkret wird den Festgenommenen vorgeworfen, im großen Stil mit Marihuana und Kokain gehandelt zu haben. (taz)

Razzia gegen Baulöw*innen

Das Hauptzollamt Bremen hat Baustellen auf Schwarzarbeit, Sozialleistungsbetrug und die Einhaltung des Mindestlohns kontrolliert. Wie die Finanzbehörde am Dienstag mitteilte, wurden bei dem Aktionstag vergangene Woche auf acht Baustellen insgesamt 46 Personen aus 15 Unternehmen überprüft. In sieben Fällen ergab sich ein Verdacht auf Regelverstöße, etwa gegen den Mindestlohn, oder wegen Sozialleistungsmissbrauchs. (taz)

CSD sucht diskriminierte Schüler*innen

Der Verein CSD Bremen sammelt derzeit Berichte von ehemaligen und aktuellen Schüler*innen, die an ihren Schulen in Bremen und Bremerhaven Diskriminierungserfahrungen gemacht haben. Dem Aufruf vorangegangen war ein taz-Bericht über den trans* Mann Max, der die Freie Evangelische Bekenntnisschule wegen Diskriminierung verklagt.

Neue Wege in Walle

Im Kleingartengebiet in Walle wird heute ein neuer Fuß- und Radweg eröffnet: Der Weg verbindet den sogenannten Mäusetunnel mit dem Husheerweg und soll helfen, verschiedene sozial-ökologische Projekte, wie das Waller Umweltpädagogik Projekt (WUPP), besser erreichbar zu machen. (taz)

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen