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Verhindertes Coming-out

Hat der Vater die DDR verlassen, weil er schwul war? Foto: Foto:Raman Zaya

Viele der Filme und Berichte zum Mauerfalljubiläum erzählen ähnliche oberflächliche Geschichten über den „Unrechtsstaat“ DDR. Dabei waren die persönlichen Erlebnisse häufig nuancierter. Etwa die eines Vaters, der vom Osten in den Westen flüchtet und seiner in der DDR verbliebenen Tochter das ganze Leben lang sein Coming-out als schwuler Mann nicht eingestehen kann. In der Schaubude wird das als Performance mit Objekten, Dokumenten und Puppen erzählt, die eintaucht in die homosexuelle Kultur der 1960er Jahre zwischen Ost und West.

queer papa queer: Schaubude Berlin, Greifs­walder Straße 81–84, 15./16. 11, 20 Uhr & 17. 11., 19 Uhr, 16,50/11 €

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