der tazkulturrat empfiehlt

Antonia Herrscher
taz Plan

Tratschen und Dinge

Am Sonntag widmet sich das Werkbundarchiv wieder seinen Dingpfleger*innen und denen, die es werden wollen. Interessierte können das Museum erkunden oder an einer Führung teilnehmen. Danach kann bei Kuchen und Stollen mit dem Museumsteam und anderen Gästen ins Gespräch gekommen werden. Eintritt frei!

17. 11., Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstraße 25, 14 Uhr

Thomas Mauch
Berlin-Kultur

Ganz schön seltsam

Traditionelle Folklore aus Korea kann einem hier, da man mit den kulturellen Codes meist weniger vertraut ist, richtig weird vorkommen. Wenn die dann zeitgenössisch von einem wie Lee Hee-moon gemacht wird, der schrille Kostüme schätzt und sonst beim koreanischen Glamrock-Spektakel „SsingSsing“ singt, wird es wohl mind-blowing.

19. 11., Acud, Veteranenstraße 21, 20 Uhr

Ole Schulz
taz Plan

Von Urca insGretchen

Wer in Rio de Janeiro zufällig ins Viertel Urca kommt, sollte nach João Donato Ausschau halten. Der 85-jährige Pianist und Bossa-Nova-Pionier sitzt dort gern für einen Schwatz auf der Hafenmauer. Jetzt kommt er aber erst mal ins graue Berlin, um, unterstützt von Musikern der Afrobeat-Band Bixiga 70, auf Vintage-Pianos aufzuspielen.

18. 11., Gretchen, Obentrautstraße 19–21, 21 Uhr

Beate Scheder
taz Plan

Lob der Krankheit

In ihrer „Sick Woman Theory“ rief Johanna Hedva 2015 dazu auf, sich vom Diktat des Gesundseinmüssens zu befreien. Künstlerin Laurie Charles knüpft daran in ihrer Ausstellung „Moon in Scorpio“ an und hinterfragt mittels textiler Skulpturen die Zusammenhänge von Gesundheitszuständen, Geschlecht, Glück und Wertigkeiten.

Eröffnung: 15. 11., Efremidis Gallery, Ernst-Reuter-Platz 2, 18 Uhr

Katrin Bettina Müller Kultur

Götter und so

Das Theater RambaZamba nimmt sich mit der Band 21 Downbeat Wagners Oper „Der Ring“ an. Für eine Popoper von 60 Minuten, inklusive Wind- und Nebelmaschinen. Zwerge, Riesen, Drachen, Götter sollten vorkommen. Für den Spirit der Gegenwart erhalten sie Unterstützung von dem Musiker Jens Friebe.

14. 11., Probebühne RambaZamba, Schönhauser Allee 36–39, 19.30 Uhr