: Literatur in der Nacht
„Die Nachwirkungen der Sklaverei sind auch heute Teil unseres Alltags. Genauso wie Debatten über den Umgang mit der Flagge der Konföderation“, sagte die US-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi 2017 mal in einem Interview mit Spiegel Online. Ihr im selben Jahr auf Deutsch erschienener Roman „Heimkehren“ handelt auch von jener gewalttätigen Vergangenheit. Es geht um zwei Halbschwestern zweier ghanaischer Familien, von denen die eine an der Goldküste, dem heutigen Ghana, bleibt und die andere in die USA auswandert. Auf dem internationalen Literaturfestival wird sie daraus lesen.
Yaa Gyasi: LeBar, Grolmanstraße 25, 5. 9., 23 Uhr, Eintritt frei
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