Das Wetter: Kurzgeschichten:
Langsam öffnete die Stechmücke die Tür zum Schlafzimmer. – Vier Jahre nach meinem Tod wollte ich meine Witwe besuchen. Doch sie war gestorben. – Als Godot endlich auf die Uhr schaute, war es zu spät. Die Aufführung hatte längst begonnen. – „Woher kommt der Abdruck eines Stiefels hinten auf deiner Hose?“, fragte die Ehefrau den Kanzler. – Eines Morgens ließ sich bei keinem Auto auf der Welt der Wagenschlag öffnen. Die Autos fuhren einfach ohne ihre Fahrer davon. – Die Frau lud den Kommissar ein, als der ausgerechnet zur Mittagszeit bei ihr klingelte, um wegen des rätselhaften Verschwindens ihres Gatten die üblichen Routinefragen zu stellen. – Als Gott das Alleinsein satt war, erschuf er einfach einen Haufen Götter neben sich.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen