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Briefe an taz.meinland

Gegen Neid

Der Leserbrief von letzter Woche hat viele Reaktionen ausgelöst, Sie finden diese in voller Länge auf blogs.taz.de/meinland. Hier die gekürzte Fassung einer taz-Leserin „seit dem sechsten Lebensjahr“, die in einem Minijob-Mindestlohn-Verhältnis ist.

Liebe taz-Leserin der ersten Stunde, Sie scheinen zu verstehen, dass die Ungerechtigkeit in Ihrem und meinem Land nicht von den Flüchtlingen verursacht wurde, sondern von jenen wenigen Menschen ausgeht, die am allermeisten haben. Ich behaupte, dass Sie erst vor Kurzem auf die Ungerechtigkeit aufmerksam geworden sind. Ich möchte, dass Sie sich nicht von Neid auf Bahntickets und Sozialwohnungen zerfressen lassen, sondern dass Sie mit mir gegen Ungerechtigkeit und gegen jene, die am meisten haben (Sie wissen schon, nicht die Flüchtlinge!), kämpfen, damit es uns allen besser geht. Grüße aus dem EG, Hinterhaus, Ofenheizung, 34 qm.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen