Gefahr für offshore-Windpark Gebannt: Seemine kontrolliert gesprengt
Bombenentschärfer haben eine Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg auf einer Sandbank in der Jademündung bei Wilhelmshaven gesprengt. Die deutsche Ankertaumine hatte eine Sprengkraft von 150 bis 250 Kilogramm. Nach ersten Erkenntnissen sei die Sprengung ohne Zwischenfälle verlaufen, hieß es.
Experten des Kampfmittelräumdienstes hatten zuvor mit akustischen Signalen Tiere in der Umgebung vertrieben. Damit sollten Meeressäuger wie Schweinswale und Seehunde geschützt werden, die besonders empfindlich auf Unterwasserlärm reagieren.
Die Besatzung eines Sicherungsfahrzeugs hatte die Mine am Dienstag am Rande des Nordsee-Windparks Godewind 2 aufgespürt. EinMehrzweckschiff hatte die Mine von dort weggeschleppt. (dpa)
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