Japan/Südkorea: Tokio zahlt für Zwangsprostituierte
| Nach der Einigung im Streit über Zwangsprostituierte im Zweiten Weltkrieg hat Japan eine Milliarde Yen (8,7 Millionen Euro) an Südkorea überwiesen. Die Summe sei in eine staatliche Stiftung eingezahlt worden, teilte die südkoreanische Regierung mit. Das Geld werde dafür verwendet, um die 40 Überlebenden und die Familien von verstorbenen Opfern zu unterstützen. Aktivisten in Südkorea kritisierten, dass Tokio aber keine rechtliche Verantwortung übernehme für die Verbrechen der Armee. (afp)
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen