: Hamburg gegen Präsis
Hamburg hat für die Bundesratssitzung Mitte Mai einen Antrag zur Abschaffung des Präsidentenbeleidigung-Paragrafen im Strafgesetzbuch vorgelegt. Von einem "Ausfluss des vordemokratischen Strafrechts" sprach gestern Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne). Nach Angaben seiner Behörde haben Schleswig-Holstein, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen signalisiert, sich der Initiative anzuschließen. Schleswig-Holstein und Hamburg wollen auf der Innenministerkonferenz Anfang Juni zudem die Frage von Straftaten gegen ausländische Staaten insgesamt neu ordnen. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen