Hamburger werden immer größenwahnsinniger: Mit dem Bus zum Mond
epd/taz | Ach deshalb muss man in der Freien und Hansestadt Hamburg immer endlos an den Haltestellen warten: „Hamburgs Busse und Bahnen fuhren 140 mal zum Mond“, meldete die Nachrichtenagentur epd gestern. Wen haben die Hamburger Verkehrsunternehmen denn dahin gekarrt? Den Mann im Mond? Apropos Olaf Scholz: Wollte der Erste Bürgermeister auch mal die Welt von oben sehen, wo er doch sonst von eher unterdurchschnittlicher Statur ist? Statt des häufigen Shuttle-Service zum Mond würde den Hamburger Bus-und-Bahn-Nutzern schon ein kurzer und pünktlicher Trip in die Innenstadt reichen. Aber neuerdings sind ja alle verantwortlichen Kräfte in Hamburg nur noch größenwahnsinnig und träumen von Elbphilharmonien. Zum Glück gibt es da noch den HSV. Der holt alle abgehobenen Pfeffersäcke und Fischköppe flink wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen