: Für einen Gedenkort an die Opfer systematischer Folter
Foto: Allegra Schneider
An der Zwangsvergabe von Brechmitteln in Gewahrsam der Bremer Polizei starb am 7. Januar 2005 der aus Sierra Leone stammende Laye Condé. Anlässlich seines Todestages veranstaltete die Condé-Gedenkinitiative eine Kundgebung auf dem Goetheplatz: zur Erinnerung an die Brechmittel-Vergabe, die 13 Jahre lang zur Sicherstellung von Drogen eingesetzt und vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Folter bezeichnet wurde – und als Forderung, endlich das lange geplante Mahnmal an die Opfer staatlicher Gewalt in den Wallanlagen zu errichten.
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