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Archiv-Artikel

Tante Prusseliese sucht nach den schönsten Spielsachen

Es gibt kein Entrinnen mehr: Allüberall auf den Tannenspitzen / sieht man güldene Lichter blitzen. Also Augen auf und durch. Am Samstag um 16 Uhr kann man die Weihnachtsabenteuer von Rentier Rudi erleben, dem mit der roten Nase, die sogar von Destiny’s Child besungen wurde – es gibt tatsächlich eine R’n’B-Version von Rudolph the rednosed reindeer, in der Knetfiguren in Miniröcken und mit Weihnachtsmannmützen herumtanzen und Knetschlitten fahren. Im äußerst niedlichen Puppentheaterstück von Zimmer 16 (Florastr. 16, Pankow) erfährt man, wie das Außenseiterzugtier es schaffte, an die Spitze des Weihnachtsschlittens zu kommen (Sa., 16 Uhr, Kinder 3 €). Ganz besonders weihnachtsaffin ist bekanntlich Skandinavien, wo das ganze Jahr Rentiere herumstrolchen. Oder waren’s Elche? Und wo der Schnee bereits im Oktober mit dicken Flocken aus grauen Großstädten Bullerbü macht. In der Alten Kantine der Kulturbrauerei (Knaackstr. 97) kann man am Sonntagnachmittag (wie an jedem Adventssonntag) Weihnachtswichtel basteln, malen, ein Weihnachtsquiz und ein paar wertvolle skandinavische Minisprachkurse mitmachen, denn dort bietet das Zentrum für nordeuropäische Kultur, auch genannt „Kulturhus“ zwischen 16 und 18 Uhr ein Weihnachtsprogramm für Kinder. Kosten: zero. Und am Donnerstag startet allüberall „Küss den Frosch“, Disneys retro gezeichnete Animation über die arme, aber fleißige schwarze Köchin Tiana und den faulen Prinzen Naveen, die im historischen New Orleans von einem fiesen Voodoomaster in Frösche verwandelt werden und auf dem Weg zur Anti-Voodoo-Priestess zueinander finden. Wenn es geht, bitte im Original gucken, die Synchronisation von Roger Cicero und Cassandra Stehen ist zwar okay-hay bei den Songs, aber schlimm im Rest des Films.

www.zimmer-16.de, www.alte-kantine.de

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