piwik no script img

Der Aussteiger

Klima US-Präsident Obama beerdigt die umstrittene Pipeline Keystone XL

taz | Es ist ein wichtiges Signal wenige Wochen vor dem UN-Klimagipfel in Paris: Die Regierung der USA stoppt den Bau der umstrittenen Pipeline Keystone XL. Jahrelang kämpften Umweltaktivisten gegen die 1.900 Kilometer lange Röhre, die extrem klimaschädliches Öl aus Teersanden von Kanada an die Golfküste der Vereinigten Staaten transportieren sollte.

„Präsident Obama ist der erste Weltpolitiker, der ein großes Infrastrukturprojekt wegen seiner Auswirkungen auf den Klimawandel ablehnt“, lobt der Träger des Alternativen Nobelpreises, Bill McKibben, den Schritt. Der demokratische US-Präsident hat im letzten Jahr mehrere Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung eingeleitet. Unter anderem versprechen die USA nun eine Senkung ihres Treibhausgasausstoßes. Die Republikaner allerdings lehnen die Schritte ab. IA

Schwerpunkt

Meinung + Diskussion

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen