: bewegungen
■ Angesichts rassistischer Anwohner*innenproteste ist die Verteidigung einer im Grunde menschenunwürdigen Unterbringungspolitik derzeit notwendig. Doch eigentlich sollte das ganz anders sein: Auf der Veranstaltung wird die Politik des Sozialsenats und deren Auswirkungen aus Perspektive der Betroffenen bewertet, außerdem sollen Vorschläge zur Veränderung der Unterbringungspolitik vorgestellt werden. ■ Donnerstag, 15. Januar „Die Berliner Unterbringungspolitik für Flüchtlinge“, 18 Uhr, Alice Salomon Hochschule, Raum 121
DONNERSTAG, 15. Januar
Alu-Hüte Verschwörungsideologien und Querfronten im „Friedenswinter“. Infoabend und moderierte Diskussionsveranstaltung. 18.30 Uhr, Tristeza, Pannierstraße 5 Gender „...dass Frauen da nicht viel zu sagen haben und eigentlich an den Kochtopf gehören.“ Fremd- und Selbstinszenierung der militanten extremen Rechten: Geschlechterstereotype im Blick auf das Netzwerk des NSU beim Tresen der Gruppe „andere Zustände ermöglichen“. Diskussion mit Charlie Kaufhold und Juliane Lang. 19 Uhr, Projektraum H48, Hermannstraße 48 Antikapitalismus Wer ist die „Neue antikapitalistische Organisation“ NaO? Vorstellung der NaO für Interessent*innen, die sowohl eine politisch-inhaltlich fundierte wie auch in der Aktion handelnde anti-kapitalistische, revolutionäre Organisation wollen. Neben zwei einleitenden Beiträgen zur NaO (Aktionen, politische Ziele, Jugend im NaO, Vorstellung der Jugendgruppe REVOLUTION) sollen die Fragen der Interessent*innen im Mittelpunkt stehen. Zukünftig monatlich, dann immer mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. 19 Uhr, Mosaik, KulturEtage, Oranienstraße 34
FREITAG, 16. Januar
„Gene, Gelder, Gegenwehr“: Monsanto, BASF & Co. kündigten ihren Abgang aus Deutschland an. Seit 2013 wächst keine genev-Pflanze mehr. Wie gelang das? Was lässt sich daraus für andere Kampagnen und Aktionen lernen – etwa für den Widerstand gegen Atom oder Kohle, Tierfabriken oder übergriffige Behörden, Nazis oder Sozialabbau, Militär oder Repression? Mit Jörg Bergstedt, Anti-Gentechnik-Aktivist. Der Vortrag ist Teil der „Umweltpolitischen Themenwochen“ an der TU Berlin. 19 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, H0110
SAMSTAG, 17. Januar
Antimilitarismus Soliparty für antimilitaristische Initiativen und Repressionskosten. Störaktionen gegen die Bundeswehr und vielfältige Anti-Kriegs-Proteste sind dringend notwendig, angesichts von deutschen Rüstungsexporten, Bundeswehr-Werbung, Militärforschung und weltweiten Kriegseinsätzen der Bundeswehr. 22 Uhr, Bethanien: New York, Mariannenplatz Tierrechte „Die Wahrheit über Biotiere“: Wie lebt eigentlich ein Bioschwein? Und woher kommt das Ei vom vermeintlich glücklichen Bio-Huhn? Diese und weitere Fragen werden kritisch analysiert. Recherchematerial aus Biobetrieben zeigt die Realität für Biotiere. Referent*innen: Aktive bei Animal Rights Watch und SOKO-Tierschutz. Der Vortrag ist Teil der „Umweltpolitischen Themenwochen“ an der TU Berlin. 19 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, Raum H0110.
MONTAG, 19. Januar
Antifaschismus Slonsk: Wiedereröffnung des Museums zum KZ und Zuchthaus Sonnenburg. Am 30. Januar 2015, dem 70. Jahrestag des Massakers, wird das Museum in Slonsk nach Renovierung wiedereröffnet. An der neuen Ausstellung hat ein Arbeitskreis der Berliner VVN-BdA maßgeblich mitgearbeitet. Infoveranstaltung, 18.30 Uhr, Cafe Sybille, Karl-Marx Allee 72
DIENSTAG, 20. Januar
Gewerkschaft Kulturtresen im AGH: Von der „Freien Arbeiter-Union Deutschlands“ zur FAU. Anarchosyndikalismus gestern und heute. Vor knapp über 100 Jahren hielt die Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften (FVdG) ihren letzten Kongress im Berliner „Fürstenhof“ ab – aus dem Gebäude wurde später die Køpi. Vortrag, 20 Uhr, Køpi, Köpenikker Straße 137
MITTWOCH, 21. Januar
Antifaschismus Als Kindersoldat in Auschwitz – Die Geschichte einer Klasse: Romanfragment und journalistische Texte von Thomas Gnielka. Buchvorstellung. 19 Uhr, in der Ausstellung 7xjung von Gesicht Zeigen!, Flensburger Straße 3
■ Den Bewegungskalender und über 1.250 Initiativen findet ihr unter: bewegung.taz.de