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Trainer Votava spaltet Union

Vor der Tagung des Aufsichtsrates von Fußball-Zweitligist 1. FC Union hat Vereinschef Heiner Bertram die Entscheidungsgewalt des Präsidiums in der Trainerfrage herausgestellt. Auch wenn sich der Aufsichtsrat am Donnerstag gegen eine weitere Beschäftigung von Mirko Votava aussprechen sollte, will Bertram am derzeitigen Coach des Tabellenletzten festhalten. „Bei uns trifft das Präsidium die Personalentscheidungen“, sagte Bertram unmissverständlich. Trotz des mageren 2:2 im Heimspiel gegen Jahn Regensburg und nur fünf Punkten aus acht Spielen hatte er Votava erneut den Rücken gestärkt. Bleibt der Erfolg aber weiter aus, wird auch der Präsident handeln müssen. „Wir dürfen nicht absteigen. Das weiß auch der Trainer, und er muss uns aus dieser misslichen Situation herausholen“, forderte Bertram. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt vier Punkte, und die kommenden Gegner Trier, Bielefeld und Aachen haben es in sich. Votava hat aber noch eine Schonfrist bis 19. Oktober, vorher gibt es kein Spiel mehr. DPA, TAZ

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