: „Mexiko-Abkommen kommt“
Genf (taz) - Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird auf dem westlichen Wirtschaftsgipfel in Paris ein Abkommen zwischen westlichen Geschäftsbanken und Mexiko zur Reduzierung der großen Schuldenlast des mittelamerikanischen Staates präsentiert (siehe taz v. 11.7.89).
IWF-Direktor Camdessus erklärte gestern gegenüber der taz in Genf, das Abkommen, das Pilotfunktion für Vereinbarungen mit anderen Schuldnerländern haben soll, sei „bis auf wenige kleine Details fertig“. Es werde „Elemente aller drei bislang diskutierten Optionen enthalten“: neue Kredite für Mexiko, den Erlaß der bislang aufgenommenen Schulden um einen bestimmten Prozentsatz sowie die Reduzierung des Zinssatzes.
azu
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen