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Thyssen powert für „Transrapid“

München (ap) - Der Thyssen-Konzern hat dem Bundesverkehrsministerium vorgeworfen, noch vor einer endgültigen Entscheidung des Bonner Kabinetts die Pläne zur Einführung der Magnetschnellbahn „Transrapid“ zu torpedieren. Thyssen-Sprecher Lutz Dreesbach sagte, das Verkehrsressort lehne das schnelle Schienenfahrzeug aus „unbegründetem Konkurrenzdenken heraus jetzt schon öffentlich ab“. Eine Entscheidung der Bundesregierung sei jedoch erst für Ende September geplant. Vor allem die seien USA am Kauf des „Transrapid“ interessiert. Dreesbach warnte, daß die ablehnende Haltung der Verkehrsbehörde, „die Bonn vorgreift, unsere Auslandsgeschäfte beeinträchtigen“ könnte.

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