: Medizinische Nothilfe für DDR gefordert
Angesichts der „drastischen Notlage“ im medizinischen Bereich in der DDR - von 40.000 Ärzten sind rund 4.000 ausgereist - hat der Präsident der Berliner Ärztekammer, Ellis Huber, seine Kollegen dazu aufgefordert, jeden DDR -Besucher, der zu ihnen kommt, zu behandeln. In einem Zeitungsinterview erklärte Huber, dies sei „dringender als Gratiskaffee und Kuchen und für viele vielleicht sogar wichtiger als das Begrüßungsgeld.“
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen