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Pillenpoker

■ Etliche Apotheken in der Ex-DDR blieben zu

Berlin (taz) — Das Pokerspiel der bundesdeutschen Pharma-Multis um die Medikamentenpreise in der Ex-DDR hat gestern für heftige Reaktionen gesorgt. Weil die führenden Arzneihersteller nicht mehr in die neuen Bundesländer liefern wollen, wenn der im Staatsvertrag festgeschriebene 55prozentige Preisnachlaß für Medikamente bleibt, traten nun einige Apotheker in den Streik. Der Lieferstopp hat den Pharma-Multis gestern auch aus Bonn Schelte eingebracht. Die SPD forderte Zwangsmaßnahmen der Bundesregierung gegen den Arzneiboykott. Die Bundesregierung schimpfte über die „unfaire“ Arzneiindustrie. SEITE 4

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