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IG Metall organisiert Montagsdemo

Leipzig (taz) — „Leipzig macht Druck auf Bonn“. Unter diesem Wahlspruch wurde gestern in der sächsischen Messestadt die Tradition der Montagsdemonstrationen wiederaufgenommen. In einem Aufruf der IG Metall, Leipzig, wird angesichts des flächendeckenden Zusammenbruchs festgestellt, daß die Vernichtung der Arbeitsplätze und der Existenzgrundlage der Menschen in vollem Gang sei: „Wir schauen diesem Abwicklungsprozeß nicht mehr tatenlos zu.“ In einer Ende Februar verabschiedeten Erklärung von 250 Betriebsräten aus dem Metallbereich wird gefordert, den Kündigungsschutz bis zum Ende des Jahres zu verlängern, Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften auf betrieblicher und regionaler Ebene zu bilden. „Sanierung statt blinde Privatisierung“ und ein öffentlich finanziertes Infrastruktur- und Umweltinvestitionsprogramm fordern die Betriebsräte. Selbstbewußt heißt es in einem Flugzettel der IGM: „Leipzig wird wiederum die entscheidenden Signale setzen müssen“.

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