■ AFGHANISTAN: Der „Bulle von Kabul“ verkriecht sich
Kabul (taz) — Mohammed Nadschibullah ist seinen Job los. Der noch von Leonid Breschnew gekrönte Präsident Afghanistans wurde drei Jahre nach dem Abzug der letzten sowjetischen Panzer von seinen Generälen gestürzt. Gemeinsam mit Vertretern der oppositionellen Mudschaheddin installierten sie einen Militärrat. Nadschibullah versteckte sich in einer Botschaft oder im UNO-Quartier. Ein UNO-Plan zur Demokratisierung des Landes ist damit erst einmal vom Tisch. Der radikale Islamistenführer Gulbuddin Hekmatyar droht mit einem Angriff auf Kabul. Seine Mudschaheddin-Fraktion lehnt Kompromisse mit den Militärs ab. SEITEN 8 UND 12
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