: EG-Kommission prüft Röhrendeal
Brüssel (dpa/vwd) — Die Wettbewerbshüter der Europäischen Gemeinschaft prüfen die geplante Zusammenarbeit der Düsseldorfer Mannesmann AG mit der Dortmunder Hoesch AG im Röhrengeschäft. Die EG-Kommission in Brüssel teilte gestern mit, das geplante Zusammenlegen der Fertigung von Präzisionsrohren der Mannesmannröhren- Werke AG (MRW) und der Hoesch AG in der Mannesmann Hoesch Präzisionsrohr GmbH (MHP) könne unter die EG-Regeln zur Fusionskontrolle (Artikel 3(1)b) fallen. Dazu gehöre auch die von Mannesmannröhre-Werke geplante Übernahme von 50 Prozent des Aktienkapitals der Gebr.Fuchs GmbH, einer Tochter der Hoesch AG.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen