: Radio Bremen will mit dem NDR kooperieren
Radio Bremen strebt eine Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) im Bereich der ernsten Musik an. Die beiden Programmdirektoren Gernot Romann (NDR) und Hermann Vinke (Radio Bremen) hätten bereits eine Gesprächsrunde vereinbart, teilte Vinke gestern mit. Er bestätigte gleichzeitig, daß aus programmlichen, wirtschaftlichen und rundfunkpolitischen Gründen das dritte Hörfunkprogramm, die Klassik-Welle, wieder aufzugeben und dafür eine Informationswelle mit deutsch orientierter, melodischer Musik einzurichten (siehe taz 16.2.). Eine eigenständige Klassik-Welle würde den Sender überfordern, immerhin kann man in Bremen NDR 3 hören. Unter den schwierigen wirtschaftlichen und rundfunkpolitischen Bedingungen seien zwei Klassik-Wellen in Norddeutschland in Konkurrenz zueinander – wie bisher – nicht finanzierbar, hieß es. dpa/taz
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen