: Kein Nachfolger für Hennemann
■ Senat soll Kapitalgeber für Vulkan-Verbund gefunden haben
Der Senat soll bei der Suche nach neuen Kapitalgebern für den Bremer Vulkan Verbund hinter den Kulissen Erfolg haben. Das berichtete gestern der „Weser-Kurier“. Senatssprecher Thomas Diehl erklärte dazu, man werde „keinen Kommentar zu diesem Thema“ abgeben. Auch ein Vulkan-Sprecher wollte sich zu der Meldung nicht äußern.
Nach weiteren Angaben der Zeitung hat der Vulkan mit dem jüngsten 300-Millionen-Mark-Kredit die Fremdverschuldungsgrenze erreicht. In einem Brief des Dresdner-Bank-Vorstandsmitglieds Bernd Voss an die Vulkan-Führung soll es heißen, der Vorstand der Dresdner Bank habe beschlossen, der Bremer Vulkan Verbund AG „mit weiteren, nicht vollwertig besicherten Krediten nicht zur Verfügung stehen zu können“. Voss ist Mitglied im Vulkan-Aufsichtsrat. Die Dresdner Bank ist Mitglied des Bankenkonsortiums, das den letzten Kredit bewilligt hat.
Die Suche nach einem Ersatz für Vulkan-Vorstand Friedrich Hennemann ist bislang offenbar ohne Erfolg geblieben. Das wurde aus Vulkan-Kreisen inoffiziell bestätigt. Außer Hennemann soll möglicherweise auch der Aufsichtsratsvorsitzende Johann Schäffler abgesetzt werden. Ihm werde vorgeworfen, er sei für die Geschäftspolitik Hennemanns mitverantwortlich. dpa
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