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Häuslicher Dampfer

■ Schiffbruch im Helmuth-Hübener-Haus

Illustre Gäste begleiten „Die letzte Fahrt der MS Hübener“, doch für die Kultursenatorin und ihren Staatssekretär, den Entertainer und die Freunde des windigen Gastgebers wird die Seereise zum Horror-Trip: Die Ruderanlage versagt, die Maschine explodiert, der mit fragwürdigen Mitteln zum Casino-Schiff umgebaute Frachter strandet und Panik bricht aus.

Dramatische zweieinhalb Stunden verspricht eine außergewöhnliche Theaterproduktion, für die das Helmuth-Hübener-Haus in Altona zum Ozeandampfer – mit Frachträumen und Freideck, Festsaal und Funkerkabine – umgestaltet wurde. Über 15 Räume auf vier Ebenen verteilt werden von 50 Mitwirkenden bespielt.

Die „theatralische Hausbespielung als Stadtteilkultur“ hat am kommenden Samstag, 20 Uhr, Premiere; der Vorverkauf läuft. taz

Helmuth-Hübener-Haus, Bei der Schilleroper 15, Tel.: 439 52 58 (Di-Fr, 14-20 Uhr)

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