■ Berliner Telegramm: Kürzung gefährdet Ausbau der Berufsakademie
Durch die drastische Reduzierung der Etatansätze für die Berufsakademie Berlin sind die Planungen für ihren weiteren Ausbau gefährdet. Hatte Wissenschaftssenator Radunski im Sommer der Akademie noch 14,9 Millionen Mark für 1997 in Aussicht gestellt, um die steigenden Studierendenzahlen in der Aufbauphase zu finanzieren, so wurde nach der Sparklausur des Senats nur noch ein Zuwachs von 2 Millionen Mark genannt. Damit lassen sich noch nicht einmal die bereits drastisch abgesenkten Zielzahlen für 1997 halten: 385 Studienanfänger sowie eine Gesamtzahl der Studierenden von 1.155. Ursprünglich war vom Senat 1994 geplant worden, die Kapazitäten bis zum Jahr 2000 auf 2.100 Studienplätze zu erweitern. taz
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