piwik no script img

■ Am RandeTodesschuß: Milde für Polizistin

Nürnberg (dpa) – Mit einer Geldstrafe hat das Amtsgericht Nürnberg den Todesschuß einer Polizistin auf einen unbewaffneten Griechen geahndet. Das Gericht erkennt in seinem Strafbefehl auf fahrlässige Tötung und verurteilte die 20jährige zur Zahlung einer vierstelligen Summe. Die Beamtin hatte „Putativnotwehr“ geltend gemacht: Sie habe in dem Glauben gefeuert, der flüchtende 26jährige wolle auf sie schießen.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen