■ Zur Person: Mister Spezialeffekt
Er hat das Weiße Haus effektvoll in die Luft gejagt und nahm dafür jetzt auch noch Ehrungen entgegen: Der 1965 in Bremerhaven geborene Trickfilmer Volker Engel wurde in der Nacht auf gestern mit dem „Oscar“für die besten Spezialeffekte in Wolfgang Emmerichs „Independence Day“ausgezeichnet.
Eltern, Kulturdezernenten und Kunstlehrer haben es immer schon gewußt: „Aus diesem Jungen wird mal etwas ganz besonderes.“Zum Beispiel, daß es wiedermal kein Schwein gemerkt hat, daß die „Air Force One“von Mister President bloß als Attrappe im Studio herumflog. „The German Approach“nennt die Szene solche guten – und preiswerten Tricks.
Die Seestadt spielte bei Engels Karrieresprung nur eine Nebenrolle – ein erster Trickfilm enstand in der heimischen Sandkiste. Sein Handwerk erlernte der Ausgezeichnete an der Filmakademie Ludwigsburg, und dortselbst plant Volker Engel – neben einer neuen Arbeit für Emmerich – an einem eigenen Filmprojekt. ck
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