piwik no script img

Biedenkopf will ARD und ZDF entwerben

Berlin (taz) – Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf will Werbegelder allein den Privatsendern zugestehen – und ARD und ZDF entsprechende Einnahmen verbieten: „Keine Werbung und auch kein Sponsoring, weder im Programm noch im Online-Angebot“ nannte Biedenkopf im Nachrichtenmagazin Focus als „Verhandlungsziel“. Hintergrund ist der Poker um neue Rundfunkgesetze. Die SPD-Länder Bremen und Saarland hatten in der letzten Verhandlungsrunde Forderungen zur Sicherung ihrer ARD-Sender vorgelegt. Biedenkopf, der die ARD begrenzen und die Kleinsender auflösen möchte, benennt nun seine Verhandlungsmasse. Zu der Diskussion um die Finanzen von ARD und ZDF sagte der Regierungschef, „eine größere Gebührenerhöhung“ nach dem Ende der geltenden Periode im Jahr 2000 sehe er nicht.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen