: Deutscher möchte seine Hinrichtung aufschieben
Los Angeles (dpa) – Der in den USA zum Tode verurteilte Deutsche Michael Apelt hat gestern die Aufhebung seines Hinrichtungstermins beantragt, teilte ein Sprecher des deutschen Konsulats in Los Angeles mit. Dem Gesuch dürfte stattgegeben werden, da der Rechtsweg für den verurteilten Mörder noch nicht ausgeschöpft ist. Michael Apelt hatte 1988 zusammen mit seinem Bruder Rudi seine amerikanische Frau getötet, um 400.000 Dollar Lebensversicherung zu kassieren.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen