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Unterm Strich

„Mit Jubel und Buhrufen“, so melden es die Agenturen, als ob es auch anders sein könnte, ist Frank Castorfs erste Burgtheaterinszenierung vom Wiener Publikum aufgenommen worden. Die Mißfallensbekundungen eines Teils der Premierengäste galten demnach „vor allem dem vielfach als Stückezertrümmerer und Theaterprovokateur gehandelten Leiter der Berliner Volksbühne“. Unter dem Titel „Krähwinkelfreiheit“ zeigte Castorf eine Collage der drei Johann-Nestroy-Stücke „Freiheit in Krähwinkel“, „Häuptling Abendwind“ und „Der alte Mann mit der jungen Frau“. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie morgen in der taz.

Verabschiedet von sich selbst und von der Welt hat sich am Wochenende der ostdeutsche PEN mit einem literarischen Polterabend. 15 Lesungen gab es zum Abschied – nun sieht man sich wieder, wenn vom 29. bis 31. Oktober Ost- und West-PEN zur konstituierenden Sitzung des neuen „PEN-Zentrums Deutschland“ in Dresden zusammenkommen.

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