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Viele Tote nach Unruhen im Jemen

Kairo/Sanaa (dpa) – Bei anhaltenden Unruhen im Jemen wegen Preiserhöhungen sind bisher mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Rund 200 seien bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Stammeskriegern verletzt worden, berichtete gestern die Jemen Times. Anderen Berichten zufolge sind mindestens 27 Soldaten bei den seit Tagen anhaltenden Unruhen getötet worden. In der betroffenen Region Maarib, rund 180 Kilometer östlich von Sanaa, hätten bewaffnete Stammeskämpfer die Erdöl- und Erdgasversorgung unterbrochen. Die Preiserhöhungen sind Bestandteil der 1995 mit der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds ausgehandelten Wirtschaftsreform.

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