: 72 Männer und sieben Frauen wollen das Oldenburger Staatstheater leiten
Oldenburg. Für den Posten des Generalintendanten am Oldenburgischen Staatstheater liegen 79 Bewerbungen vor. 72 Männer und sieben Frauen wollen im Jahr 2001 die Nachfolge von Stephan Mettin antreten. Das teilte die Bezirksregierung Weser-Ems am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. Um die Stelle des Generalmusikdirektors, deren Ausschreibungsfrist Ende Mai ausläuft, haben sich bislang 61 Männer und drei Frauen beworben.
Bis Mitte Juli will der Verwaltungsausschuß für das Oldenburgische Staatstheater dem Kulturministerium in Hannover seinen Wunschkandidaten benennen. Die Entscheidung über den Musikchef des Drei-Sparten-Theaters soll erst später fallen, um dem neuen Generalintendanten eine Mitsprache zu ermöglichen.
Stephan Mettin und Generalmusikdirektor Reinhard Seifried hatten Ende vergangenen Jahres unabhängig voneinander ihren Verzicht auf eine eventuelle Vertragsverlängerung erklärt. Kurz zuvor hatte das Staatsorchester ein Votum gegen seinen Chefdirigenten abgegeben. Der Versuch einer Initiative von Musikfreunden, mit einer Unterschriftenaktion Seifrieds Verbleib in Oldenburg durch die Forderung nach mehr Kompetenz für den Generalmusikdirektor durchzusetzen, blieb ohne Erfolg. Die Bezirksregierung lehnte es ab, neue Verhandlungen mit dem Dirigenten aufzunehmen. dpa
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen