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■ Verbot von Miniröcken erbost Staatsoberhaupt
Perus Präsident Alberto Fujimori hat sich öffentlich gegen die Entscheidung einer Kommission seines Ministeriums für öffentliche Arbeiten gewandt. Die hatte beschlossen, Miniröcke „endgültig“ aus den Gängen der Behörde zu verbannen, um dort tätige Frauen vor sexuellen Belästigungen und Männer vor „Störungen“ zu schützen. Das Staatsoberhaupt bekannte, daß es großen Gefallen an kurzer Mode finde: „Meiner Meinung nach beeinträchtigt ein Minirock nicht die Schicklichkeit, sondern ist sehr schick.“ Die Entscheidung rief in Peru sofort nach Bekanntwerden Empörung hervor. Frauenrechtlerinnen beklagten, die Maßnahme sei „völlig falsch, archaisch und absurd“. Im Ministerium ficht das niemanden an: Von den Beschäftigten könne verlangt werden, daß sie korrekt gekleidet am Arbeitsplatz erschienen, hieß es. Männlichen Mitarbeitern sei schließlich künftig auch das Tragen von T-Shirts, Jeans und Turnschuhen untersagt. Darüber hinaus sei die ministeriale Kommission von einer Frau geleitet worden.
oberster Genießer: Reuters
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