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Ölteppiche nun weiter südlich
Öl aus dem vor der Bretagne gesunkenen Tanker „Erika“ hat inzwischen auch die Atlantikinsel Ré nahe der Hafenstadt La Rochelle erreicht. Helfer versuchten am Sonntag, das Öl von den Stränden zu entfernen. Die Insel und die umliegende See ist nicht nur ein beliebtes Feriengebiet, sondern auch eine wichtige Überwinterungszone für Vögel. Umweltschützer gehen davon aus, dass durch die Tankerkatastrophe bis zu 300.000 Seevögel getötet wurden. Am Strand unweit des bretonischen Ortes Lomener war am Samstag auch die erste ölverseuchte Robbe gefunden worden.
In den in 120 Metern Tiefe liegenden Wrackteilen der „Erika“ werden noch rund 18.000 Tonnen Öl vermutet, etwa 11.000 Tonnen sind schon ausgelaufen. Der vom Ölkonzern TotalFina gecharterte Tanker war am 12. Dezember auseinandergebrochen. Derzeit wird das Wrack mit einem Unterwasserroboter erkundet. AFP
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