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Nicht stinkend, nicht sichtbar = sauber?

betr.: „Strahlender Strom“, taz vom 29. 1. 00

Sie sagen es: Das wirkliche Leben ist nicht zu bremsen! Und das wird nun mal in einem gewissen Maße von Strom aus Kernkraftwerken in Gang gehalten.

Der Rest Ihrer Energieausgabe ist alles in allem sehr interessant, muss unbedingt gefördert werden, aber bitte mit der richtigen Zielstellung. Und die darf nicht heißen, um jeden Preis regenerative Energien für Aufgaben vorzusehen, denen sie nicht gewachsen sind, sobald sie größere Anteile am Strommarkt abdecken müssen.

CO2-frei und grundlasttauglich ist neben der Wasserkraft, die in Deutschland kein nennenswertes Entwicklungspotential hat, mittelfristig nur die Kernenergie. Und die ist sauberer, als Ihre Leser ahnen.

P. Dräger, München

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