: Antikriegstage
■ Vor 52 Jahren begann der zweite Weltkrieg
Gestern war offiziell der Auftakt zum „Antikriegstag 2001“ in Bremen, der tatsächlich aber aus einer ganzen Reihe von Antikriegstagen besteht. Bis Sonntag, 9, September hat das Bremer Friedensforum verschiedene Aktionen geplant, die an den Überfall auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkriegs vor 52 Jahren erinnert.
Ursprünglich war mit dem diesjährigen Antikriegstag ein Appell an die Bundesregierung verbunden – gegen eine deutsche Beteilung in Mazedonien. Gestern starteten aber bereits die ersten Bundeswehrsoldaten zum Balkan. Außerdem gab es weitere Rüstungsaufträge für die Bremer Firma OHB, die jetzt für 500 Millionen Mark ein umfassendes Satellitenprogramm für das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung produzieren.
Auftakt für das Friedenforum war gestern eine Kunstinstallation für Frieden und Fremdenfreundlichkeit am Bürgerhaus Vegesack. Heute stellt unter anderem Unicef die Anti-Klweinwaffen-Kampagne vor (20 Uhr, Kulturhaus Pusdorf). Am Samstag wird es ene große Kundgebung geben, die sich gegen den Bundeswehr-Einsatz richtet (12 Uhr auf dem Marktplatz), abends ein Konzert mit der „Bridge Walkers Group“ aus Namibia (19.30 Uhr, Zionsgemeinde Bremen-Neustadt). Die weiteren Termine entnehmen Sie dem taz-Veranstaltungsprogramm. taz
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