piwik no script img

Ben Becker böse auf Berlin-Mitte

BERLIN taz ■ Der Großschauspieler Ben Becker verkündete bei einem Sektempfang in den Hackeschen Höfen am Sonntag, er werde „demonstrativ“ aus Berlin-Mitte wegziehen. „Mir reicht’s. Mitte sucks. Ich ziehe am Montag weg“, sagte der begnadete Mime. Dem Theatergenie war Mitte in letzter Zeit „zu mittig“ geworden. Schuld an der Verärgerung des Bühnentalents ist der Narzissmus der Szene in Mitte. „Alle sind so mit sich selbst beschäftigt und finden sich so toll, dass ich hier gar nicht mehr auffalle“, beklagte sich der schöne Filmstar. Den Umzug Ben Beckers wird Mitte nie verkraften.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen