: Land unter in Norddeutschland
Heftige Regenfälle haben in der Nacht zum Montag erneut in Hamburg und Schleswig-Holstein für Überschwemmungen gesorgt. Innerhalb von eineinhalb Stunden musste die Feuerwehr im Kreis Segeberg zu 270 Einsätzen ausrücken. Neben Straßensperrungen mussten in Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) 30 Bewohner eines Seniorenheimes das Gebäude verlassen, weil Wassermassen ins Haus eingedrungen waren.
In Hamburg hatte die Feuerwehr hauptsächlich mit dem Auspumpen voll gelaufener Keller zu tun. Auch die ostholsteinische Ostseeküste wurde überschwemmt. In Ratekau wurde die Unterführung der Autobahnbrücke gesperrt. Bei Stade entgleiste ein Nahverkehrszug nach dem Zusammenprall mit einem Baum am Montagvormittag auf dem Weg nach Hamburg. Ein Fahrgast erlitt einen Schock. Insgesamt seien die Schäden jedoch nicht so massiv wie bei den Unwettern der vergangenen Wochen. LNO/OTS
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen