: Betr.: Olaf Scholz
Olaf Scholz (44) erfreut sich seit seiner ersten drei Jahre im Bundestag der Wertschärtung von Kanzler und Parteichef Gerhard Schröder. Der Rechtsanwalt ist Arbeits- und Sozialexperte. Von Juni bis Oktober 2001 war er Innensenator in Hamburg, seit Mai 2000 ist er Vorsitzender der Landes-SPD. Nach der Niederlage bei der Bürgerschaftswahl vor einem Jahr will Scholz die Hamburger SPD inhaltlich und personell grundlegend erneuern, seine Ambitionen auf das Amt des Bürgermeisters sind kein Geheimnis. Er ist verheiratet mit der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Britta Ernst.
Bei der Bundestagswahl am 22. September gewann Scholz wie 1998 das Direktmandat im Wahlkreis Altona. Gestern billigte das Parteipräsidium einstimmig den Vorschlag von Schröder, Scholz zum Generalsekretär und damit zum Chef-Manager der Bundes-SPD zu machen (Bericht Seite 2). Seine Wahl auf dem Parteitag am 20. Oktober gilt als Formsache. smv / foto: henning scholz
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen