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Grohner zum Dritten

Dritter Versuch der Zwangsversteigerung von 150 der insgesamt 450 Wohnungen der „Grohner Düne“

Zum dritten Male war gestern Zwangsversteigerungstermin für 150 Wohnungen in der „Grohner Düne“ in Bremen-Nord, die zur Konkursmasse des Hannoveraner Architekten Krause gehören. Während die Krause-Wohnungen in Tenever unter der Verwaltung der Gewoba stehen und wegen des großen Leerstandes teilweise abgerissen werden sollen, gibt es inzwischen in der Grohner Düne eine private Wohnungsverwaltung und einen guten Vermietungsstand. In Bremen-Nord muss die Gewoba die Reduzierung des Wohnungsangebotes durch den Abriss eigener Wohnblocks umsetzen.

Vor dem Hintergrund der guten Vermietung sieht der Zwangsversteigerer am Blumenthaler Amtsgericht auch noch eine Chance, dass die Gläubigerbank „DeGeHyp“ aus Hamburg, die gestern vorsichtshalber als „Meistbietender“ 4,2 Millionen Euro als Preis nannte, noch einen Käufer findet. Vier Wochen Zeit hat sich die Genossenschaftsbank ausbedungen, dann muss sie von ihrem Gebot zurücktreten oder einen Käufer präsentieren.  K.W.

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