Als erste europäische Hauptstadt bietet die estnische Metropole ab dem neuen Jahr kostenloses Bus- und Bahnfahren für alle Tallinner. von Reinhard Wolff
M.E. gibt es in Tallinn einen Denkfehler: Vertrieb und Kontrolle kosten! Warum führt man ein überteuertes Vertriebssystem ein (HandyTicket, auch das kostet in Einrichtung und Unterhaltung), wenn die zusätzlichen Einnahmen überschaubar sind? Verzicht auf Tickets = Verzicht auf Kontrolle, auch diese kostet Geld.
Gleiches gilt auch für die Idee des Fahrscheinlosen ÖPNV in Deutschland. Je nach Verbund kann man von 8-10% Vertriebskosten ausgehen, die dann automatisch eingespart werden. Zuzüglich der Kontrollkosten!
30.12.2012 18:05 Uhr
von Emma:
Ich fände es besser, wenn es kostenlos für alle wäre. Denn erst dann entfällt das (teure) Kontrollieren. Ich kann die Piraten nur unterstützen, ich halte das für ein sehr sinnvolles Projekt, auch wenn es vielleicht zunächst erstmal zum Test eingeführt wird.
30.12.2012 05:29 Uhr
von jo jo:
"Bislang kostete eine Monatskarte 18,50 Euro – für fast jeden Fünften beinahe ein Zehntel seines Einkommens."
öpnv wird (leider) hauptsächlich von menschen benutzt die entweder wenig verdienen, oder die ein ökologisches bewusstsein haben. zumindest für erstere kostet eine monatskarte auch hier locker ein zehntel des verfügbaren einkommens. selbst jobtickets sind nicht wirklich günstig, wenn sie überhaupt verfügbar sind.
29.12.2012 21:41 Uhr
von zensiert:
und so verrät dann spätestens der letzte absatz dann doch wieder, dass es wie eigentlich immer doch nur ums geld geht im direktesten sinne und nicht eine erweiterte soziale teilhabe das primäre ziel ist...
29.12.2012 20:07 Uhr
von Krümelmonster:
Fordern übrigens auch die Piraten, das zumindest mal in Modellversuchen zu testen. Aber bei denen nennt man das dann Kostenloskultur.
Leserkommentare
10.01.2013 09:05 Uhr
von Henning:
M.E. gibt es in Tallinn einen Denkfehler: Vertrieb und Kontrolle kosten! Warum führt man ein überteuertes Vertriebssystem ein (HandyTicket, auch das kostet in Einrichtung und Unterhaltung), wenn die zusätzlichen Einnahmen überschaubar sind? Verzicht auf Tickets = Verzicht auf Kontrolle, auch diese kostet Geld.
Gleiches gilt auch für die Idee des Fahrscheinlosen ÖPNV in Deutschland. Je nach Verbund kann man von 8-10% Vertriebskosten ausgehen, die dann automatisch eingespart werden. Zuzüglich der Kontrollkosten!
30.12.2012 18:05 Uhr
von Emma:
Ich fände es besser, wenn es kostenlos für alle wäre. Denn erst dann entfällt das (teure) Kontrollieren.
Ich kann die Piraten nur unterstützen, ich halte das für ein sehr sinnvolles Projekt, auch wenn es vielleicht zunächst erstmal zum Test eingeführt wird.
30.12.2012 05:29 Uhr
von jo jo:
"Bislang kostete eine Monatskarte 18,50 Euro – für fast jeden Fünften beinahe ein Zehntel seines Einkommens."
öpnv wird (leider) hauptsächlich von menschen benutzt die entweder wenig verdienen, oder die ein ökologisches bewusstsein haben. zumindest für erstere kostet eine monatskarte auch hier locker ein zehntel des verfügbaren einkommens. selbst jobtickets sind nicht wirklich günstig, wenn sie überhaupt verfügbar sind.
29.12.2012 21:41 Uhr
von zensiert:
und so verrät dann spätestens der letzte absatz dann doch wieder, dass es wie eigentlich immer doch nur ums geld geht im direktesten sinne und nicht eine erweiterte soziale teilhabe das primäre ziel ist...
29.12.2012 20:07 Uhr
von Krümelmonster:
Fordern übrigens auch die Piraten, das zumindest mal in Modellversuchen zu testen. Aber bei denen nennt man das dann Kostenloskultur.