• 25.12.2012

Extremsport mit Red Bull

Der Wahnsinn aus der Dose

Der Limohersteller Red Bull hat eine Welt erschaffen, in der Menschen aus Hubschraubern oder von Hochhäusern springen. Und ums Leben kommen.von Andreas Rüttenauer

  • 29.12.2012 08:27 Uhr

    von SirToby:

    Hahahahaha, Red Bull spendet 70 Millionen für ein Krankenhaus. Dafür bekommt er 40 Millionen von der Steuer zurück...denn es ist ein Spende, hallo, eine Steuernsparspsende. Auch ein Herr Mateschitz verschenkt nichts. Sein gräßlicher Blut und Boden Fernsehsender und sein ekelhaftes Blut und Bodenmagazin sind Linzenden zum Gelddrucken, weil sie auf die weichgesoffenen Kokainhirne treffen, die für diesen Müll das schwerverdiente Geld ihrer Eltern rausschmeißen. Dieser üble Vergifter unserer Kinder gehört schlichtweg verboten. Jeder Gammelfleischhersteller kommt hinter Gitter (gelegentlich...) und sein Unternehmen wird geschlossen und der läuft frei herum und produziert diese Kokakingülle weiterhin. Wir leben in Zeiten, in denen alles, aber scheinbar auch alles aus dem Ruder läuft!

  • 27.12.2012 12:12 Uhr

    von Enzephalopath:

    Schon erstaunlich das Gift und Hormone als Getränk verkauft werden kann. Es gibt neue "Hormon-Getränke", die gemixten.

    Die Einführung als Lebensmittel in Europa gelang nur über England. Viele Länder sahen RedBull nicht als Lebensmittel/Getränk an.
    Wie giftig das Getränk in Kombinantion mit Vodka ist, kann schnell herausgefunden werden.
    Viele Jugendliche klagen in Foren und Blogs über Herzbeschwerden wenn sie RedBull mit Vodka zu sich nahmen.

    Der Herstellungsprozess und die Gewinnung der Ochsengalle dürfte wohl eine invertierte Peristaltik hervorrufen.
    Ebenso wie die der Gummibärchen, deren Rohstoff aus einer bestimmten Hautschicht der Kühe und Ochsen aus England kommen.

    Es lebe der Sport. In Europa verboten, aus Föten eine Schönheitscreme für Frauen(Neocutis), aus Leichen Doping für Sportler."Doping pervers: Wachstumshormone aus Leichen "

    In Bayern fehlen aufgrund Schneemangel die Winterurlauber, Weihnachten um 20°C, und baut seit langem eine militärische dual-use Sporthochburg mit Anbindung an ProSieben und Schulen aus. Ein bergidyllisches frohlocken der Bundesfördermittel.

    "aufgeklärten Bürger"? Ein Witz. Die Aufklärung über Medien versagt. Denn nur über Werbung und Medien kann selbst ein Hundehaufen als Schlagsahne verkauft werden.

    Diabetis, vererbbar und durch Nahrungsmittel sind die moderne Pest. Sie ist der Grund warum so viele Organspender gesucht werden.
    Fazit, viele "Lebensmittel" machen krank, ob mit oder ohne Sportwerbung.

  • 26.12.2012 19:49 Uhr

    von luise:

    Allet schön und gut und kann ja alles sein, aber was auf gar keinen Fall stimmt, ist, dass der Mateschitz das Getränk erfunden hat.

  • 26.12.2012 19:34 Uhr

    von entropian:

    Mit der gleichen Argumentation könnte man auch Coca Cola oder Marlboro, sowie sämtliche Alkoholhersteller, Zuckerbäcker und Fleischbetriebe der Gesundheitsschädigung bezichtigen. Die einen knallen sich Red Bull hinter die Binde und stürzen sich in den Abgrund, die anderen zünden sich eine Zigarette an, trinken ein paar Gläser Wein und ergeben sich der Herzverfettung und den Kreislaufstörungen auf der Couch vor dem Fernseher. All das nennt sich natürliche Auslese. Ich wage trotzdem zu behaupten, dass die Red Bull Speed-Freaks mehr Spass haben und bessere Chancen gesund zu bleiben.

  • 26.12.2012 19:22 Uhr

    von Peter:

    Auf der Rückseite der Energy Shot-Dose steht als abschließender Hinweis,nach den Inhaltsstoffen, dass die Empfohlene Tagesdosis von 1 Energy Shot nicht überschritten werden soll.

  • 26.12.2012 14:56 Uhr

    von Karl Sonnenschein:

    Etwas mehr Action bitte!
    Die Mogelpackung mit Fallschirm gilt nicht!

  • 26.12.2012 13:55 Uhr

    von F. Schmidt:

    Verehrtes Kollegium der Kommentatorinnen & Kommentatoren, ich muss mich nochmal äußern.
    Wann wird eine Sportart olympisch? Wenn diese in der Mehrzahl aller Nationen ausgeübt wird und auf Interesse stößt. Was hat das mit einem Konzern zu tun, der der Meinung ist, diese aus Markting-Gründen zu pushen, bis die Komitees diesen für ürdig erachten? Zweifwlhaftes Beispiel ist für mich hier der Beachvolleyball. Das ganze Ambiente um die Wettbewerbe spricht eien deutliche Sprache. Solche Umstände, dass den Spielerinnen Maximal (!) - Größen für ihre Höschen vorgeschrieben sind, lässt darauf schließen, dass es wohl nicht um das Können der darin steckenden Frauen geht? Was soll das? Für mich ein Grund, mich von dieser an sich sehr schönen Sprotart zu verabschieden. Bei Snow-Borad-Wettbewerben schau ich gar nicht erst zu. Sollte eines Tages Unterwasser-Rugby (es gibt dies auch bis hinzu Weltmeisterscahaften)in Olympia einziehen, dann hoffe ich nur, weil es die Menschen interessiert und nicht, weil es zufällig in das PR-Konzept eines Konzerns passt.
    70 Millionen für eine Klinik von RB klingt natürlich gut. Nur möge man diese Summe zunächst vor dem Gesamtetat der Gesundheitswesens (nicht zu verwechseln mit -branche) betrachten. Zum Anderen erwarte ich eigentlich, das allen Menschen eine funktionierende Infrastruktur zur Verfügung steht. Im Ernstfalle mag nicht darauf warten müssen, ob sich nach dem erfolgreichen Sprung eines Extremsportlers mit den genannten kosten von 50 Mio der Sponsor geneigt zeigt, das Krankenhaus vor Ort nebst Rettungswagen, der als Sondersignal "Red Bull" schreit, auch zu finanzieren.
    Ob nun Red Bull gekauft wird oder nicht, ist mir schnurz. Es ist nun mal ein Merkmal unseres Wirtschaftssystems, das jeder jedem alles andrehen und mittels aufwendiger PR schönreden darf, gleich, ob es der Gesundheit abträglich ist oder ihr dient. Wenn nunmehr Gemeingüter, wie Sport, Kultur oder sogar Gesundheitswesen und Bildung zunehmend von Großunternehmen und deren PR-Agenturen bestimmt werden, ist, so denke ich, ein Punkt erreicht, an dem wir als Gesellschaft innehalten und darüber nachdenken sollten, was uns wichtig ist und was wir wirklich brauchen.

  • 26.12.2012 12:07 Uhr

    von bismarckhering:

    "...und die Alubüchse fliegt in die Gelbe Tonne."

    Da freut sich die DPG, wieder 25ct Pfandschlupf.

    Oder doch nur frei erfunden?

    b.

  • 26.12.2012 11:43 Uhr

    von Christoph:

    das Kunststück, Produkt und Werbestrategie komplett miteinander zu verbinden, scheint ja ganz gut zu klappen. Extremsportler trinken den ganzen Tag Redbull und sind deshalb so extrem. ist klar.

  • 26.12.2012 10:40 Uhr

    von Hamburger Michel:

    Leute, es geht nicht um das Für und Wider von Extremsport.

    Der Artikel soll doch nur veranschaulichen wie dominant Red Bull im Sport schon ist. Da steckt System dahinter. Und wir sollen uns jetzt überlegen weshalb.

    So etwas nennt man Denkanstoss.

    Guten Rutsch.

  • 26.12.2012 10:03 Uhr

    von Streifenhörnchen:

    Bei diesem sehr subjektiven Artikel kann ich einfach nicht anders, als Ihnen mitzuteilen, dass Sportarten wie BMX, FMX, Snowboarding, Freeskiing usw. schon existiert haben, bevor die Energy Drink-Hersteller diese als potenziellen Absatzmarkt und die Profis gleichzeitig als Werbefiguren für sich entdeckt haben. Des weiteren verbirgt sich hinter den eben aufgezählten Sportarten durchaus eine Subkultur, welche aber nicht auf dem Konsum von Red Bull oder ähnlichem beruht. Das Sponsoring der Energy Drink-Hersteller hat diesen Sportarten lediglich mehr Geld beschert und mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ohne Shaun White, ehemals von Red Bull gesponsort, wäre Snowboard Halfpipe sicher nicht olympisch geworden. Ebenso ist Red Bull nicht verantwortlich für den Tod von Shane McConkey. Er wäre so oder so gesprungen, so wie Erik Roner auch schon gesprungen ist, bevor Rockstar ihn unter Vertrag nahm und er seinen Sport trotz Geldmangel ausübte.
    Ich halte es auch für empfehlenswert nicht nur über Red Bull zu schreiben. Red Bull ist Pionier auf dem Gebiet, und man sollte anerkennen, dass sie aus Marketing-Perspektive alles richtig machen. Mittlerweile aber gibt es auch Monster, Rockstar, usw., teils Ableger von großen Getränkeherstellern. Deren Strategie ist keine andere.
    Zudem sollte man dem aufgeklärten Bürger immernoch zutrauen über die Risiken von Energy Drinks selbst zu urteilen. Schließlich glaubt man ja auch, ein jeder Bürger wissen um die Risiken von Schokoriegeln, die speziell an der Kasse plaziert werden, oder von beliebigen anderen Produkten. Wenn Menschen so leichtgläubig sind, als dass sie die Werbespots mit ihrer Lebensrealität verwechseln und daher zu viel von dem Zeug konsumieren, dann ist das immernoch ihr eigener Verantwortungsbereich und in dem Moment, in dem das nicht mehr so ist, ist das mit dem mündigen Menschen wohl dahin...

  • 26.12.2012 09:59 Uhr

    von Brennessel:

    Lecker... Ochsenpis... äh Ochsengalle. Wem da nicht der Appetit vergeht, dem ist nicht zu helfen. Aber davon abgesehen, finde ich es spitze (ehrlich),daß jemand seine verdienten Millionen und MIlliarden mit anderen teilt. Seien es nun Sportler oder Hilfsbedürftige. Ob man sich von dieser alles-ist-immer-das-mindeste-was-ich-geben-muss-Mentalität anstecken läßt, ist jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil entspanne doch lieber bei einer schönen Tasse: Filterkaffee.

  • 26.12.2012 09:58 Uhr

    von Helmi:

    Ich kann alles bestätigen! Ich habe seit 1987 nicht mehr geschlafen und benutze meine Haustüre nur noch selten. Ich springe meist aus dem Fenser und fliege davon.

  • 26.12.2012 09:40 Uhr

    von Rnd:

    vollkommmen wahrloser aritkel...

  • 26.12.2012 09:33 Uhr

    von F. Schmidt:

    Spitzensport ist, wenn man auf den Sportler möglichst viele Werbebotschaften schreiben kann. Ein ehemaliges Gemeingut "Sport" ist schon ausverkauft. Der Gipfel ist offenbar noch nicht erreicht: Nun wird der Wahnsinn vermarktet. "Geht's noch????" pflegt Hagen Rether zu sagen.
    Hierzu "Objektivität" in der Berichterstattung zu erwarten, ist ein falscher Ansatz (Bezug zum Kommentar bzgl. subjektiver Darstellung). Klar doch, was sonst? Subjektivität erwarte ich hierzu. Nennt die Dinge wieder so, wie sie sind, liebe TAZ! Alles andere wäre nur wieder ein kostenloses Sprachrohr für diejenigen, die diesen Wahnsinn in Szene setzen. Ob und für wen sich jemand den Kragen bricht, ist Privatsache und allenfalls wert, sich damit als gesellschaftliches Phänomen zu beschäftigen. Seriöse Redaktionsarbeit tut letzteres und macht sich nicht willfährig zur Sensationsjournalie, in dem unreflektiert "Höchstleistungen" jeder Art transportiert werden.

  • 26.12.2012 02:01 Uhr

    von highks:

    Der Mateschitz gibt sein Geld wenigstens aus, beschäftigt viele Leute damit, produziert Extremsportfilme, unterhält einen Fernsehsender, etc.

    Andere Superreiche schieben ihr Geld nur in Hedgefonds hin und her und kaufen sich die 10. Villa und die 5. Yacht - ist das etwa besser?

  • 26.12.2012 00:40 Uhr

    von David:

    Konzernkritik hin oder her, das ist ja jetzt doch etwas realitätsfern. Man könnte sich jetzt - gleiche Strategie wie der Autor, aber in die andere Richtung - das Argument aus dem Ärmel schütteln, das durch das Finanzieren von Sportveranstaltungen jeder Art die Jugend vom Fernseher weggelockt wird. Realität ist aber, das RedBull viele Extremsportler fördert, die (meiner Meinung nach) einiges mehr können als hochbezahlte Fußballspieler etc. Genug unbeachtete Sportarten werden so nach vorne gebracht, und Risikobereitschaft wird bestimmt nicht durch Energydrinks so gepusht wie hier beschrieben!

  • 26.12.2012 00:35 Uhr

    von Frank von der Kammer:

    Red Bull ist legal gesundheitsschädlich. Eine widerlich schmeckende Plörre, für 5 Cent den Liter produziert und für 10 Euro verkauft. Daraus schöpft RedBull all das Geld für all den Blödsinn. Es ist immer wieder sagenhaft, wievielen Trotteln einer abgeht, wenn sie mal so richtig über den Tisch gezogen werden.

    RedBull ist das grandiose Beispiel für ein Produkt, dass eigentlich niemand braucht, dass vielen massiv schadet und dass doch extrem erfolgreich ist.
    Ein gutes Beispiel gegen die direkte Demokratie.

    "aber wir haben echt geilen Spass hier dabei, willst du uns das wegnehmen du grüner Spaßverderber, Weichei?"

    Nein, will ich nicht, ganz und gar nicht.
    Aber wenn ihr RedBull braucht, um Spass zu haben...

  • 26.12.2012 00:33 Uhr

    von Hannes Schinder:

    Danke für diesen Artikel. sehr Beachtenswert!

    Viele Schweizer geben für Bull oder ähnlichem, am Tag. mehr als 10.- CHF aus um "Fit" zu bleiben oder zu werden. Die kommen auch auch nicht davon runter, weil sie am Vorabend eben, die gleiche "süsse" mit Votka oder Leberkleister "(Hörnerwisky)" verdünnt hatten.

    "Fit" neeeh, nah dann trinkt man eben noch 3 Kaffee zum Frühstück und zwitschert sich danach noch ein paar "gebunkerte
    Bulls" rein.

  • 25.12.2012 23:11 Uhr

    von Sebastian:

    Warum wird Red Bull hier so verteufelt? Extremsport beinhaltet ja schon das Wort extrem, es ist gefährlich, manchmal sogar lebensgefährlich, aber ist daran Red Bull schuld?

    Man kann die Red Bull Strategien und die Sponsoringprogramme sicherlich kontrovers betrachten, doch ermöglicht Red Bull so diesen Sportler_innen ein Leben, in dem sie sich durch ihre Sportart finanzieren können.

    Der Sprung von Felix Baumgartner soll schätzungsweise 50 Millionen Euro gekostet haben, das ist viel.
    Viel sind aber auch die 70 Millionen Euro die Dietrich Mateschitz für eine Klinik in Salzburg gespendet hat.

  • 25.12.2012 22:49 Uhr

    von Francesco:

    Der Artikel ist vollkommen übertrieben und insgesamt sehr subjektiv gehalten.
    Was ist denn so schlimm daran, wenn ich mit dem Kauf einer RedBull-Dose einige Sportarten mitfinanziere?

    Die Aludosen geben übrigens Pfand in Deutschland und werden recycelt. Aber das scheint ihr vollkommen außer Acht zu lassen.

  • 25.12.2012 21:46 Uhr

    von Lutz:

    Ich hätte mir ein etwas weniger subjetiven Artikel gewünscht. Das es schon todesfälle gab ist schrecklich aber es wäre interessant zu sehen wie viele es im Vergleich zu anderen Sportarten sind. Die Wirkungen werden im Artikel völlig übertrieben. Ich kenne niemanden der wegen Red Bull so viele positive Affekte hat.

  • 25.12.2012 18:42 Uhr

    von Michael:

    Wird irgendjemand dazu gezwungen? Nein? Na also.
    Wenn die Schwachköpfe keinen auf Red Bull machen, dann eben auf was anderes. So what?

  • 25.12.2012 18:21 Uhr

    von JürgenG:

    Äh? Dieser Artikel ist sicher irgendwie kritisch, oder? Weil nämlich die Verantwortung des Unternehmens Red Bull gegenüber... ehm... hä?

  • 25.12.2012 18:16 Uhr

    von bullpup:

    Lasst die Leute doch verdammt nochmal machen!!!

  • 25.12.2012 18:07 Uhr

    von Herr Kurt:

    Ja. Und nun? Zwingt Red Bull seine durch sie finanzierten Sportler etwa zu diesen waghalsigen Taten? Dann hätten Sie eine Story. So aber frage ich mich ernsthaft, weswegen Sie die Zeit der Leserinnen und Leser strapazieren. Wo ist jetzt das Problem, worüber berichten Sie? Etwa, dass Red Bull im Extrem- und Breitensport Geld verdient? Oder fabulieren Sie sich herbei, dass die medial kommunizierten Waghalsigkeiten unter dem Red Bull Banner die jungen Leute auf Ideen bringen, es den Cracks aus den Youtube-Videos gleich zu tun? Ich verstehe es nicht.

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