• 10.11.2012

Besuch in der peruanischen Hauptstadt

Geliebte Krake am nebeligen Pazifik

Die peruanische Metropole ist mondän, modern, altmodisch und mit ihrer internationalen Vielfalt ein kulinarischer Geheimtipp.von Ulrike Fokken

  • 12.11.2012 17:09 Uhr

    von aurorua:

    Sind unserer "Königin" etwa die Obdachlosen die zumeist mangels regelmäßiger Ernährung auch psychisch krank und natürlich unbehandelt sind, nicht aufgefallen. Jene die man weg sperrt, werden nicht behandelt sondern misshandelt. Krankenkasse geht nämlich nur privat bei entsprechend überdurchschnittlichem Einkommen. Kinder die in Scharen alles mögliche (insbesondere Süssigkeiten) zum Verkauf anbieten und trotz "No gracia" ganz schön lästig werden können. Ist der "Königin" nicht klar geworden, dass ein Einkommen von 240,- Euro monatlich absolute Armut bedeutet und ohne zusätzliche Hilfe durch die Familie (wenn man sie denn hat) zum Leben einfach nicht reicht?
    Meine Erfahrung ist, in Deutschland mit Hartz IV oder einer Armutsrente (plus Grundsicherung) kann man besser und komfortabler leben als in Lima, denn eine anständige Wohnung mit deutschen Standards ist in Lima kaum billiger als hier. Milch, Fleisch, Schinken, Käse und Wurst z.T. teurer. Da die Preise dort zügig steigen wird es auch nicht besser. Wer also glaubt mit z.B. einer Rente auf Hartz IV Niveau könne er wenigstens in einem derart armen Land etwas menschlicher leben als hier, der irrt gewaltig. Nicht umsonst muss jeder der sich dort dauerhaft und legal niederlassen will, mindestens 1000,-Dollar monatliches Einkommen nachweisen können.
    Ansonsten ist der Artikel schon in Ordnung, zumindest habe ich Lima, in vielen Dingen ähnlich erlebt, wie beschrieben.

  • 10.11.2012 05:36 Uhr

    von jan z. volens:

    Muy interesante! Peru sollte man unbedingt einmal besuchen. Die desolaten Pazifikstraende am Ende der Welt, Lima wie von "Reina" Ulrike beschrieben. Wo sonst waere sie eine "Reina", sicherlich nicht im sachlichen Berlin. Lima ist die 2012 Ausgabe einer Landschaft in welcher noch manches erlebt werden kann des "Laerm stoert nicht Lateinamerika" von Gabriel Garcia Marquez. Peru auch die kargen Bergregionen (Sauerstoff mitschleppen!)und der Amazonasurwald (noch mit isolierten Indigenenethnien) : Drei,vier Welten in einer Nation! ABER - das Wichtigste der Kultur Perus ist die "musica peruana": Also sofort jetzt studieren - suche im internet unter VALS PERUANO , und MARINERA NORTENA, und MUSICA AFROPERUANA, und MUSICA ANDINA PERUANA. "Erlebe",sehe, hoere Peru durch die vielen youtube Videos welche durch diese Suche erscheinen. "Marinera Nortena" ist der schoenste Tanz der Welt. Hier ein Hinweis auf eine Serie von Videodokumentaren ueber die Nachkommen der Afrikaner ueberall in Lateinamerika (produziert vom Harvard Universitaet Professor Henry Louis Gates). Da wir jetzt in Peru sind (zumindest im Geist oder Traum mit einer "reina peruana") - ein Videodokumentar ueber die Afroperuanos - sieh BLACKS IN LATIN AMERICA PERU MEXICO. Weitere Videos behandeln Kuba, Brasilien, Dominikanische Republik usw.

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